Kino „Therapie für Wikinger“
Nach 15 Jahren – wegen Bankraubs – wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat sein Bruder Manfred vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet. Dass er so lange auf den Bruder warten musste, ist Manfred nicht gut bekommen. Er hat seine Störung weiter ausgebaut und sich ganz und gar der Musik verschrieben. An das Geldversteck kann sich Manfred jetzt nicht mehr erinnern. Um die Erinnerung zu befördern, bringt Anker seinen Bruder zurück in ihr Elternhaus, das jetzt von einer Boxerin über Airbnb vermietet wird. Anker hat nämlich keine Zeit zu verlieren. Denn sein Komplize von damals, Friendly Flemming, ist ihnen auf den Fersen und beansprucht die Beute für sich. Doch in den dunkelgrünen Wäldern Dänemarks wartet nicht nur ein Haufen Geld auf ihn, sondern auch der tiefe Schmerz einer verletzten Kinderseele.
DK, SWE 2025 /R: A. T. Jensen / D: M. Mikkelsen, N. L. Kaas, S. Gråbøl / 116 Min.
(FR 13. OmU)