Kino „Romería – Das Tagebuch meiner Mutter“
Die 18jährige Marina ist nach dem frühen Aids-Tod ihrer Eltern bei der Familie ihrer Mutter in Katalonien aufgewachsen. Nun reist sie nach Vigo an die galicische Atlantikküste, um zum ersten Mal die Familie ihres Vaters Fon zu treffen und mit eigenen Augen zu sehen, wo ihre Eltern die kurze, wilde Zeit ihrer Liebe in den 80er Jahren erlebten – im Aufbruch nach Ende der Franco-Diktatur. Eigentlicher Anlass von Marinas Reise ist eine Formalie: Für ihr Stipendium an der Filmhochschule braucht sie die Sterbeurkunde ihres Vaters. Zu ihrem Erstaunen weist das Dokument Fon als kinderlos aus, ein Fehler, der sich durch die Unterschrift der Großeltern leicht korrigieren ließe. Marina wird von der Familie in Galicien mit offenen Armen empfangen. Sie taucht ein in eine schwirrende Welt voller neuer Tanten, Onkeln, Cousins und Cousinen – und Geschichten, die sich auf seltsame Weise widersprechen.
ES, D 2025 / R: C. Simón / D: L Garcia: Marina, T. Ulloa, M. Robles / 115 Min.
(FR 26. OmU)