Theater „Hermine Katz und das ungeheure Wissen der Dachböden“
Ausgangspunkt der Geschichte ist ein Foto, das die Trödlerin Hermine Katz auf einem Dachboden findet: ein Mädchen mit Schultüte, im Jahr 1926 aufgenommen. Neugierig geworden, begibt sie sich auf Spurensuche – in Erinnerungen, Archiven und auf den Dachböden alter Häuser – und deckt so die fast vergessene Geschichte der jüdischen Familie Mansfeld aus Lüchow auf. In einer eindrucksvollen Soloaufführung schlüpft Kerstin Wittstamm dabei in zahlreiche unterschiedliche Rollen und zeichnet nach, wie sich das Leben dieser über Generationen fest im Wendland verwurzelten Familie ab 1933 zunehmend veränderte – von gesellschaftlicher Integration bis hin zu Ausgrenzung, Verfolgung und Vertreibung. Das Stück erinnert an ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte, damit es nicht in Vergessenheit gerät.
Solostück mit Kerstin Wittstamm von der Freien Bühne Wendland
Im Anschluss an das Stück findet ein moderiertes Nachgespräch statt.
Eintritt: 14 € / ermäßigt 8,00 €
Kartenvorbestellung unter: 01590 5503259
Veranstalter: KuKuBi e.V.