Clubkino: Die Möllner Briefe
Am 23. November 1992 verübten Neonazis einen rassistisch motivierten Brandanschlag in Mölln. Zwei Wohnhäuser gingen in Flammen auf, drei Familienmitglieder starben: Bahide Arslan (51), die ihrem Enkel Ibrahim Arslan das Leben rettete, seine Schwester Yeliz Arslan (10) und seine Cousine Ayşe Yilmaz (14). In den Jahren nach der Tat wurden zahlreiche Solidaritätsbriefe an die Stadt Mölln geschickt, doch diese blieben fast drei Jahrzehnte lang unbeachtet im Stadtarchiv Mölln verschlossen und wurden nicht an die Familien weitergeleitet. Ibrahim Arslan begibt sich auf Spurensuche, um die Verfasserinnen und Verfasser dieser Briefe zu finden und die Gründe für das lange Verschwinden der Briefe zu erfahren. Ein Dok-Film von Martina Priesser 2025
Eintritt frei.