Wendentage
Was wissen wir über die Wenden, die hier entlang der Elbe anfingen zu siedeln? Wie lebten die Menschen hier zu Beginn? Welche Sprache wurde gesprochen? Welche Überlieferungen oder Spuren finden wir heute in unserem Alltag noch?
An zwei Tagen laden das Rundlingsmuseum Wendland und der Wendische Freundes- und Arbeitskreis zu Unterhaltung, Musik, Tanz, Vorträgen und einem bunten Markttreiben ein. Parum Schultze, der bekannte Dorfchronist aus dem Wendland, wird über das Gelände wandeln und Rede und Antwort stehen, die lütten und die großen Öwerpetters führen in die Tänze ein, der Liederpoet Bernd Pittkunings hat ein eigenes Kinderprogramm dabei. Kinder können wendische Gemeinschaftsspiele ausprobieren, wie früher schreiben üben oder Körbe flechten. Kurzvorträge bieten Einblicke in wissenschaftliche Forschungen rund um das große Thema der Wenden. An der Feuerküche darf sich gestärkt werden, für Süßes und Herzhaftes sorgt ebenso der Museumsbäcker aus dem Holzofen.
Am 02.09 und 03.09. öffnet das Museum um 10 Uhr bis 17 Uhr seine Türen.
Das Programm beginnt bereits am Freitag, 01.09.2023 um 19 Uhr im Allerlüd in Lüchow mit einem Vortrag zur drawehnischen Sprache von dem Experten Dr. Vladislav Knoll, Mitarbeiter am Slawischen Institut der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik an der Karls-Universität in Prag.
Am 02.09. findet um 18 Uhr im Allerlüd in Lüchow eine Aufführung eines sorbischen Theaterstückes in sorbischer Sprache und simultaner Übersetzung durch die Theatergruppe vom Regionalverband Handrij Zejler aus Hoyerswerda statt. Eintritt: 5 €