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SUMMARY:Sonderausstellung „Minus 10“ | Malerei, Mixed Media &amp; Installation von Gulia Groenke
DESCRIPTION:Das Kunsthaus-Team ist erfreut, ab September dieses Jahres eine Ausstellung in Kooperation mit Gus Kopriva und dem Redbud Arts Center, Houston, Texas, USA zu zeigen. Neben der Dauerausstellung „Broken Brushes“ (2016) und der Sonderausstellung „Liebe Irma“ (Feldpostkarten des Dresdner Künstlers Otto Schubert (1892-1970) – 2018) ist es die dritte Zusammenarbeit der Kunststiftung Salzwedel mit Gus Kopriva. “Minus 10” lautet der Titel der neuen Ausstellung. Zehn Jahre weniger als der Durchschnitt in der russischen Föderation leben die Menschen in Noril’sk/Sibirien. Künstlerin Gulia Groenke greift in ihren Werken das Wechselspiel der kargen Umstände in der Region mit dem optimistischen Ansatz der dort ansässigen Menschen auf, sich das Leben etwas schöner zu gestalten. Zu sehen sind Malerei, Mixed Media, Installationen. \nNoril’sk in Sibirien – 180.000 Menschen leben in der nördlichsten Stadt der Welt, unter widrigen Umständen – im Permafrost und den giftigen Emissionen der örtlichen Industrie ausgesetzt. In der Russischen Föderation lag 2023 die durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung bei 67 Jahren. In Noril‘sk kann man allerdings nur mit 57, also zehn Jahren weniger, rechnen. Und dennoch zieht es die Menschen hierher. Deutlich höhere Löhne, überdurchschnittliche Urlaubszeiten und ein erheblich niedrigeres Renteneintrittsalter sind ausschlaggebend hierfür.\nGulia Groenke wurde selbst 1974 im nordsibirischen Noril’sk in der Sowjetunion geboren. In ihrer Jugend lernte sie aus erster Hand die widrigen Umstände eines Lebens kennen – im Permafrost und in einer Industriestadt, die aus den stalinistischen Gulag Arbeitslagern der 1930er bis 1950er Jahre hervorging. Im jungen Erwachsenenalter zog es sie in das ferne Westeuropa, u. a. nach Deutschland. Sie folgte ihrem Ehemann in die USA und begann dort, ihrer künstlerischen Tätigkeit nachzugehen. Die Umgebung von renommierten Künstlern wie Nancy Reddin Kienholz, Brian Maguire, Sharon Kopriva und Stephen Schulz löste eine Initialzündung in Gulia Groenke aus. Anfangs noch stark beeinflusst durch ihre künstlerischen Weggefährten entwickelte sie sich künstlerisch und stilistisch weiter. Ihr Repertoire reicht heute von abstraktem Expressionismus bis hin zu surrealistischen und fotorealistischen Ansätzen. Inhaltlich bearbeitet sie Themen von gesellschaftlicher Relevanz. Die Künstlerin lebt mit Ihrem Ehemann in Dallas, Berlin und Hope, Idaho, wo sie ihr Hauptatelier unterhält.\n„Die deutsche Künstlerin Gulia Groenke hat meisterhaft neue Werke geschaffen, die die Rätselhaftigkeit und den Geist ihres Geburtsortes einfangen. In ihrem Werk verbindet sie ihre frühe, prägende persönliche Reise mit ihrer Familie und der Stadt. … Groenkes Arbeiten enthalten oft nicht-traditionelle Materialien und Techniken, die verschiedene Stile und Bewegungen umfassen. Soziale, ästhetische und politische Traditionen werden in ihrem Werk konsequent aufgegriffen und kommuniziert. Die Kunst ist sensibel, düster, manchmal positiv und rätselhaft genug, um für viele unterschiedliche Dialoge offen zu sein.“\nGustav (Gus) Kopriva – President, Redbud Arts Center, Houston, Texas, USA | Inhaber der Sammlung “Broken Brushes – Als die Pinsel zerbrachen – deutsche Druckgraphik von 1894 bis 1945\nAusstellungszeitraum: 04.09.2026 – 03.01.2027\nVeranstaltungsübersicht:\n\nKünstlerführung: Fr. 04.09.2026, 15:00 Uhr\nFeierabendführung am Do. 08.10.2026, 19:00 Uhr\nFinissage: So. 03.01.2027, 15:00 Uhr\n\nWeitere Informationen und Tickets finden Sie unter:\nhttps://www.kunsthaus-salzwedel.com/ausstellungen/sonderausstellungen/ ( https://www.kunsthaus-salzwedel.com/ausstellungen/sonderausstellungen/ )\nTel.: 03901 3022 777, E-Mail: info@kunsthaus-salzwedel.com ( mailto:info@kunsthaus-salzwedel.com ), www.kunsthaus-salzwedel.com ( http://www.kunsthaus-salzwedel.com/ )\nÖffnungszeiten: Di. – So., 14 – 17 Uhr\n
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